Vor den Toren der Burg

Träge schwappen die Wellen an das schilfbewachsene Ufer. Im klaren Wasser wimmelt es von Fischen, etwas entfernt haben die Biber ihre Burg gebaut. Sie sind nicht nur wegen ihres Fleisches, sondern auch wegen des wasserdichten Fells eine begehrte Beute.

Aber nicht jeder darf mit Angel, Fischstecher, Reusen und Netzen auf Beutefang gehen oder dem Biber mit Pfeil und Bogen nachstellen. Jagd und Fischfang sind streng geregelt. Nur der Fürst selbst und seine Gefolgsleute dürfen Hirsche und anderes Großwild jagen. Mit sehr viel Glück gelingt es, einen Luchs zu erlegen. Die scheue Raubkatze lebt als Einzelgänger tief in den Wäldern. Umso wertvoller ist ihr geflecktes Fell.
Auf den Getreidefeldern wachsen Hafer, Weizen, Hirse und Roggen, außerdem Lein als Öl- und Faserpflanze. Getreide, Schilf oder Gras wird mit Sicheln geschnitten.