Öffnungszeiten

April bis Oktober:
Montag - Sonntag 10 - 17.30 Uhr

November bis März:
Dienstag - Sonntag 10 - 16.30 Uhr

Geschlossen:
24. Dezember

Eintrittspreise

Tageskarten

Erwachsene: 3,50 Euro
ermäßigt: 2,00 Euro
Familien: 7,00 Euro
Kinder unter 6 Jahre: frei

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Kontakt & Anfahrt

Archäologisches Freilichtmuseum Groß Raden
Kastanienallee
19406 Groß Raden

Telefon: 03847 - 2252

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Vortrag:
Mit Hightech auf den Spuren prähistorischer Waffengewalt – Verletzungsanalysen an Menschenknochen aus dem Tollensetal

Termin:
06.12.2017, 19.30 Uhr

Referentinnen:
Melanie Schwinning /
Hella Harten-Buga
(Universität Hamburg)

Ort:
Hauptgebäude des Archäologischen Freilichtmuseums
Groß Raden

 

November 2017 bis April 2018: Abendvorträge im Archäologischen Freilichtmuseum Groß Raden

Pünktlich zu Beginn der dunklen Jahreszeit startet wieder die beliebte Vortragsreihe im Archäologischen Freilichtmuseum Groß Raden: Von November 2017 bis April 2018 präsentieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle archäologische Forschungen, die sich mit Mecklenburg-Vorpommern beschäftigen oder in Mecklenburg-Vorpommern stattfinden.

Passend zur Sonderausstellung „Blutiges Gold“ gibt es zwei Vorträge über das einzigartige bronzezeitliche Schlachtfeld im Tollensetal: Hella Harten-Buga und Melanie Schwinning zeigen im Dezember, wie sie mit Hilfe modernster Technik die Verletzungsspuren analysieren und neue Methoden  für die Gerichtsmedizin entwickeln. Gundula Lidke berichtet im April aus ihrer Arbeit als Projektkoordinatorin zum neuesten Stand der Ausgrabungen und Forschungen: Was wissen wir heute über den Konflikt und wo liegen die offenen Fragen?. Im Januar stehen die überraschend zahlreichen Neufunde römischer Münzen in Mecklenburg-Vorpommern im Mittelpunkt: David Wigg-Wolf hat alle in Mecklenburg-Vorpommern gefundenen römischen Münzen neu bestimmt und berichtet, was sie sie uns über die „Barbaren“ und ihre Kontakte zum römischen Reich verraten. Im Februar und im März bietet die Vortragsreihe die Gelegenheit, zwei Forscher kennenzulernen, die am neuen Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte der Universität Rostock arbeiten: Daniel Winger stellt neue Erkenntnisse zur Wanderung der Langobarden vor und Marcel Bradtmöller geht der Frage nach, wie widerstandsfähig menschliche Gemeinschaften gegen Klimaveränderungen sind. Dazu gibt es gleich zu Anfang im November einen Statusbericht zur Aufarbeitung der archäologischen Sammlung des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Die Vorträge werden gemeinsam vom Verein der Freunde und Förderer des Archäologischen Freilichtmuseums Groß Raden und der Abteilung Landesarchäologie des Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern veranstaltet. Sie finden jeweils um 19.30 Uhr im Vortragsraum des Archäologischen Freilichtmuseums Groß Raden statt. Der Eintritt beträgt 3,50 €.

Programm

8. November Dr. Detlef Jantzen
(Landesamt für Kultur und Denkmalpflege, Schwerin)
Das große Aufräumen: Mecklenburg-Vorpommerns archäologische Sammlung auf dem Weg in die Zukunft
6. Dezember Melanie Schwinning /
Hella Harten-Buga
(Universität Hamburg)
Mit Hightech auf den Spuren prähistorischer Waffengewalt – Verletzungsanalysen an Menschenknochen aus dem Tollensetal
10. Januar Dr. David Wigg-Wolf
(Römisch-Germanische Kommission, Frankfurt/M.)
Geld für die Barbaren? Neue Erkenntnisse zu den römischen Münzen in Norddeutschland
7. Februar Dr. Marcel Bradtmöller
(Universität Rostock)
Grenzen der Belastbarkeit? Gedanken zur Resilienz prähistorischer Jäger- und Sammlergesellschaften
7. März Dr. Daniel Winger
(Universität Rostock)
Gene, Gräber und Gelehrte - Neue Forschungsansätze zur Wanderung der Langobarden
4. April Dr. Gundula Lidke
(Universität Greifswald)
"Hier sind auch ganz viele Knochen!" Ausgrabungen auf dem bronzezeitlichen Schlachtfeld im Tollensetal