Öffnungszeiten

April bis Oktober:
Montag - Sonntag 10 - 17.30 Uhr

November bis März:
Dienstag - Sonntag 10 - 16.30 Uhr

Geschlossen:
24. Dezember

Eintrittspreise

Tageskarten

Erwachsene: 3,50 Euro
ermäßigt: 2,00 Euro
Familien: 7,00 Euro
Kinder unter 6 Jahre: frei

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Kontakt & Anfahrt

Archäologisches Freilichtmuseum Groß Raden
Kastanienallee
19406 Groß Raden

Telefon: 03847 - 2252

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Vortrag:
Aus der Gründungszeit unserer Städte und Dörfer – Wie aus Slawen und Deutschen Mecklenburger wurden

Termin:
09.01.2019, 19.30 Uhr

Referent:
Fred Ruchhöft
(Greifswald)

Ort:
Hauptgebäude des Archäologischen Freilichtmuseums
Groß Raden

 

November 2018 bis April 2019: Abendvorträge im Archäologischen Freilichtmuseum Groß Raden

Die Reihe beginnt im November mit einem Vortrag von Dr. Detlef Jantzen zur "Archäologie des Geldes", die tatsächlich viel weiter zurückreicht, als die Münzschätze der Slawenzeit und des Mittelalters vermuten lassen. Aber natürlich werden auch viele der Schätze gezeigt, die in den letzten Jahren entdeckt wurden.

Im Dezember berichtet Dr. Frank Wietrzichowski aus der laufenden Bestandserfassung der archäologischen Sammlung des Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege und stellt einige der schlummernden Schätze vor, die bei der ersten vollständigen Inventur seit 1910 "entdeckt" wurden.

Im Januar geht Dr. Fred Ruchhöft der Frage nach, wie aus Slawen und Deutschen Mecklenburger wurden. Das war keineswegs so selbstverständlich, wie es im Rückblick erscheint, denn die Zuwanderer aus dem Westen kamen nicht nur sehr zahlreich, sondern errichteten auch ganz neue Dörfer und Städte.

Im Februar blickt Dr. Daniel Groß weit zurück in die Mittelsteinzeit. Am Schweriner See bei Hohen Viecheln liegt eine der wichtigsten Fundstellen dieser Epoche. Die erneute Auswertung der in den 1950er Jahren durchgeführten Grabungen wirft ein neues Licht auf die die Zeit der Jäger und Sammler.

Im März berichtet Horst Alsleben, der die denkmalgerechte Sanierung des einzigen in seiner Gesamtheit in Mecklenburg noch erhaltenen Benediktinerklosters Dobbertin maßgeblich betreut hat, über spannende und bisher auch kaum bekannte Episoden aus der Klostergeschichte.

Und schließlich stellt im April Prof. Dr. Frank Nikulka mit seinen Studierenden die Ergebnisse aktueller Forschungen in Nostorf, Lkr. Ludwigslust-Parchim, vor. Dort befand sich wahrscheinlich eine wichtige slawische Grenzburg am "Limes Saxoniae", die erst vor Kurzem entdeckt und archäologisch untersucht wurde.

Die Vorträge werden gemeinsam vom Verein der Freunde und Förderer des Archäologischen Freilichtmuseums Groß Raden und der Abteilung Landesarchäologie des Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern veranstaltet. Sie finden jeweils Mittwochs um 19.30 Uhr im Vortragsraum des Archäologischen Freilichtmuseums Groß Raden statt. Der Eintritt beträgt 3,50 €.

Programm

14. November Dr. Detlef Jantzen
(Schwerin)
Das große Aufräumen: Mecklenburg-Vorpommerns archäologische Sammlung auf dem Weg in die Zukunft
5. Dezember Frank Wietrzichowski
(Schwerin)
Schlummernde Schätze: Eine Zwischenbilanz der Bestandserfassung im Archäologischen Archiv Mecklenburg-Vorpommern
09. Januar Fred Ruchhöft
(Greifswald)
Aus der Gründungszeit unserer Städte und Dörfer – Wie aus Slawen und Deutschen Mecklenburger wurden
6. Februar Daniel Groß
(Schleswig)
"…ich musste immer wieder zur Vorsicht mahnen" – Neue Ergebnisse zum mesolithischen Siedlungsplatz Hohen Viecheln, Lkr. Nordwestmecklenburg
6. März Horst Alsleben
(Wismar)td>
Kloster Dobbertin - 800 Jahre mecklenburgische Geschichte
3. April Frank Nikulka, Felicitas Görke und Lukas Eckert
(Hamburg)
Eine Burg am Limes Saxoniae? Aktuelle Ergebnisse der Grabungen in Nostorf, Lkr. Ludwigslust-Parchim